FAQ

Auf dieser Seite beantworten wir Ihnen die häufigst gestellten Fragen rund um das HBDI®, Whole Brain® Thinking, den Fragebogen sowie den HBDI®-Begriffen. Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir sind gerne für Sie da.

Häufig gestellte Fragen über den HBDI®-Fragebogen

Häufig gestellte Fragen zum HBDI®

Häufig gestellte Fragen zu Whole Brain Thinking®

Erklärungen zu den Begriffen des Fragebogens

Häufig gestellte Fragen über den HBDI®-Fragebogen

Was ist der HBDI®-Fragebogen?

Der HBDI®-Fragebogen besteht aus 120 Fragen, dessen Auswertung in Form eines Profils dem Profilinhaber ein tiefgehendes Verständnis über seine bevorzugten Denkpräferenzen bietet. Das HBDI® ist kein Test, es misst weder Fähigkeiten noch Kompetenzen der Person.

Warum sollte ich den HBDI®-Fragebogen ausfüllen?

Der HBDI®-Fragebogen hilft Ihnen dabei, Ihre Denkpräferenzen zu erkennen und zu verstehen. Sobald man die eigenen Denkpräferenzen verstanden hat, ist der Weg frei für Verbesserungen, z.B. in der Kommunikation, für soziale Kompetenz, für bessere Leistung, für Planung, für die Lösung von Problemen, für die Entscheidungsfindung, für Führung, für Kreativität und andere Aspekte in der Personalentwicklung.

Was passiert, nachdem ich den HBDI®-Fragebogen ausgefüllt habe?

Sie besuchen z.B. ein Training: Ein Mitarbeiter von Herrmann International, eine zertifizierte Person oder deren Mitarbeiter stellt die Unterlagen für Ihre Profilmappe zusammen und versieht die Mappe mit einem Siegelaufkleber. Die Mappe erhalten Sie im Training ausgehändigt.

Sollten Sie den HBDI®- Fragebogen im Zuge der Online-Simulation „The Thinking Accelerator“ ausfüllen, erhalten Sie Ihre Ergebnisse im Modul „HBDI® Results“ der Online-Simulation. Am Ende des Moduls „HBDI® Results“ haben Sie die Möglichkeit, Ihr Profil auszudrucken.

Gewinne ich aus den Ergebnissen des HBDI®-Fragebogens unmittelbare Lerneffekte?

Das HBDI®-Profil zeigt Ihnen z.B. anhand Ihrer Denkpräferenzen und Denkstrukturen auf, wie Sie mit anderen kommunizieren, zum einen mit Personen, deren Denkpräferenzen Ihren Präferenzen gleichen und mit Personen, die andere Denkpräferenzen besitzen. Diese Erkenntnis lässt Sie effektiver in der Interaktion mit anderen werden, außerdem gewinnen Sie z.B. sofort umsetzbare Erkenntnisse für das Lösen von Problemen und für die Entscheidungsfindung.


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Häufig gestellte Fragen zum HBDI®

Was ist das HBDI® Profil?

Das HBDI® Profil ist die Auswertung Ihrer Antworten zum HBDI®-Fragebogen. Sie erhalten Ihr Ergebnis auf zwei Wegen:

  • Nachdem Sie den HBDI®-Fragebogen ausgefüllt haben, erhalten Sie Ihre Profilmappe, die Ihr Profil und die Erläuterungsbroschüren dazu enthält.
  • Sollten Sie den HBDI®-Fragebogen im Zuge der Online-Simulation „The Thinking Accelerator“ ausfüllen, fließt Ihr Ergebnis in die Online-Simulation ein. Sie können Ihr Profil selbst ausdrucken.

Was ist der Unterschied zwischen dem H.D.I.®-Profil und dem HBDI®-Profil?

Um auch international mit einer starken Marke aufzutreten, fand 2006 bei Herrmann International Deutschland die Umbenennung des Herrmann Dominanz Instruments H.D.I.® in die international allgemein genutzte Bezeichnung Herrmann Brain Dominance Instrument HBDI® statt. Nachdem zwei Jahre lang beide Namen in Zentraleuropa geführt wurden, kam die Zeit, eine weltweit einheitliche Namensgebung anzunehmen. So änderte sich auch die Bezeichnung des H.D.I.® Profils in das HBDI®-Profil. Inhaltlich ist das H.D.I.®-Profil (HDI-Profil) mit dem HBDI®-Profil identisch.

Zeigt das HBDI®-Profil meinen IQ oder meine Schwächen auf?

Es handelt sich nicht um einen Eignungstest. Das Profil zeigt weder Fähigkeiten noch Kompetenzen auf. Die Ergebnisse sind wertungsfrei, es gibt kein gutes oder schlechtes Profil.

Was bedeutet es, wenn ich ein schlechtes Profil habe?

Es gibt weder gute noch schlechte Profile. Das Profil zeigt Ihre bevorzugten Denkweisen auf, es ermittelt weder Fähigkeiten noch Kompetenzen.

Wer sind HBDI®-Zertifizierte?

HBDI®-Zertifizierte sind durch Herrmann International zertifizierte Personen, die entweder als externe Berater oder als unternehmensinterne Experten z.B. Trainings in Unternehmen für Mitarbeiter durchführen. Alle von Herrmann International zertifizierten Personen durchlaufen eine umfassende Ausbildung für den Einsatz und die Erklärung des HBDI®-Einzel Profils, des Paar Profils und des Team Profils. Unsere zertifizierten Personen sind dazu verpflichtet, die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen einzuhalten.

Wer wird meine Antworten und Ergebnisse zu Gesicht bekommen?

Als Teilnehmer in einem geplanten Seminar mit Seminarleiter: Der Seminarleiter, der Ihnen Ihr persönliches HBDI®-Profil überreicht, ist ein durch Herrmann International zertifizierter HBDI®-Trainer. Alle zertifizierten Personen von Herrmann International durchlaufen eine umfassende Ausbildung für den Einsatz und die Erklärung der HBDI®-Auswertungen bezüglich Einzelpersonen, Paaren und Teams. Unsere zertifizierten Experten sind dazu verpflichtet, den Schutz der Daten der Teilnehmer zu wahren.

  • Die HBDI®-Profilmappe ist mit einem „Vertraulichkeits-Siegelaufkleber“ versiegelt.
  • Bei Trainings zur Teamentwicklung können Teilnehmer den anonymisierten Einsatz der Profile verlangen.
  • Sollten Sie Ihre Profilinterpretation im Wege der Online-Simulation über den The Thinking Accelerator® featuring HBDI Interactive® absolvieren, entscheiden Sie ganz allein, ob jemand Einblick in Ihre Profilergebnisse erhält.

Nachdem Sie die Datenschutzerklärung durchgesehen haben, werden Sie, um den HBDI®-Fragebogen ausfüllen zu können, nach Ihrer Zustimmung zu dieser gefragt. Sollten Sie den HBDI®-Fragebogen nicht ausfüllen wollen, so klicken Sie auf „Ich akzeptiere nicht“.

Den Button finden Sie auf der ersten Seite des Fragebogens. Bitte beachten Sie, dass es nicht möglich ist, ohne Zustimmung zur Datenschutzerklärung den Fragebogen auszufüllen.

Haben die auf der HID-Webseite verwendeten Farben der Überschriften, Verlinkungen, Menüs usw. eine besondere Bedeutung im Sinne des HBDI®?

Im Allgemeinen sind die auf der Website eingesetzten Farben nicht im Zusammenhang mit der Bedeutung einzelner Quadranten zu verstehen, sondern spiegeln in Ihrem Zusammenspiel das HBDI®-Konzept als großes Ganzes wieder, da auf der Website alle Farben der 4 Quadranten gleichzeitig und gleichberechtigt vertreten sind.

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Häufig gestellte Fragen zu Whole Brain® Thinking

Was ist Whole Brain® Thinking?

Haben Sie sich jemals gefragt: "Wie können Menschen "so schlau" und "so dumm" zur gleichen Zeit sein?"

Wir alle sind schon Menschen begegnet, die auf einem Gebiet oder in einem Bereich, schlau und kompetent waren und in einer viel weniger anspruchsvollen Fragestellung total versagten. Das "geistesabwesende" Genie ist dafür ein Beispiel. Wissenschaftliche Theorien stellen für diesen Menschen kein Problem dar, sich auf einer Party mit anderen Gästen zu unterhalten dagegen schon.

In der Praxis finden wir beispielsweise den Strategen, den Spezialisten bezüglich "größerer Zusammenhänge", der aber gleichzeitig laufend Details übersieht. Wie lässt sich das erklären? Wissenschaftliche Untersuchungen über das Gehirn haben ergeben, dass jeder von uns eine bestimmte Art und Weise zu denken bevorzugt. Dies wiederum beeinflusst unsere Informationsaufnahme und die Verarbeitung von Informationen.

Die Kenntnis des eigenen Denkstils und die der Anderen, kombiniert mit der Fähigkeit, außerhalb seines bevorzugten Denkstils zu agieren, bezeichnet man als Whole Brain® Thinking. Ein einfach zu begreifendes Modell beschreibt diese Denkstilpräferenzen. Das Modell wurde von Ned Herrmann während seiner Zeit als Leiter der Führungskräfteentwicklung bei General Electric entwickelt.

Ned Herrmann war Physiker und fasziniert davon, wie man mit Hilfe von Erkenntnissen über Vorgänge im Gehirn die oben beschriebene Schlau/Dumm-Frage beantworten konnte. Auf der Grundlage bereits existenter Forschungsergebnisse zum Thema Gehirn und durch seine eigenen Studien fand Herrmann heraus, dass es vier Muster Modi gibt, die die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen im Gehirn modellhaft reflektieren. Das Whole Brain® Thinking-Modell ist der physiologische Ansatz, der aus diesem Prozess heraus entstanden ist.

Welche sind die vier Denkstilpräferenzen?

Unter dem Begriff Whole Brain® Thinking-Modell wird die Unterteilung des Gehirns in vier unterschiedliche Quadranten verstanden. Die Quadranten beziehen sich auf unterschiedliche Denkstile. Alle Quadranten besitzen die gleiche Bedeutung.

  • Der obere linke, blaue, A-Quadrant steht für logisches, analytisches, quantitatives, faktisches Denken.
  • Der untere linke, grüne B-Quadrant bezieht sich auf Details, Planen, Organisieren, und die sequenzielle Informationsverarbeitung.
  • Der untere rechte, rote C-Quadrant ist auf die zwischenmenschlichen, emotionalen Aspekte einer Situation ausgerichtet.
  • Der obere rechte, gelbe D-Quadrant betrifft das Entwickeln und Integrieren von Informationen; es handelt sich um einen intuitiven, ganzheitlichen und kreativen Denkansatz.

Wie haben sich meine Denkstilpräferenzen entwickelt?

Experten sind sich einig – wir sind ein Produkt aus unseren Anlagen und unserer Erziehung. Der Grad der Abhängigkeit ist seit Jahrhunderten Inhalt von Expertendebatten. Die genetischen Anlagen, mit denen wir geboren werden, repräsentieren das "Natürliche" in uns. Das Gehirn allerdings existiert nicht in einem Vakuum. Jede Interaktion, die wir mit der Welt haben, baut buchstäblich unser Gehirn auf und verändert es.

Alles hat einen Einfluss: unsere Eltern, die Schulbildung, die Arbeit und Hobbys. Basierend auf dem Ansatz des Einflusses unserer Umwelt auf unser Leben ging Herrmann’s These davon aus, dass wir zu etwa einem Drittel durch unsere Gene und etwa zu zwei Dritteln aufgrund der Sozialisierung durch das menschliche Umfeld und unsere Tätigkeiten geprägt sind.

Das bedeutet Hoffnung für alle, die an persönlichem Wachstum und Veränderung ihres Lebens interessiert sind. Es ist sinnvoll, seine Erfahrungen und deren Reihenfolge zu reflektieren. Es ist ebenfalls sinnvoll, über eine persönliche und professionelle Entwicklungsstrategie zu verfügen, und dabei Wege zu suchen, die den Zugang zu neuen Aktivitäten und Interessen eröffnen.

Welche Forschung steht hinter Whole Brain® Thinking?

Nach der modernen Hirnforschung ist jedes Gehirn einzigartig und das Gehirn im Allgemeinen spezialisiert (z.B. linke Gehirnhälfte versus rechte Gehirnhälfte). Während Experten sich noch über den Spezialisierungsgrad uneinig sind, besteht die Einigkeit darüber, dass Spezialisierung im Gehirn existiert.

Das Dominanzkonzept ist ebenfalls anerkannt: Augendominanz, Handdominanz, Fußdominanz, Ohrdominanz und Gehirndominanz. Trotz des symmetrischen Aufbaus unseres Körpers - wir Menschen haben zwei Augen, zwei Hände, zwei Füße, und zwei Gehirnhälften - sind sich Experten darüber einig, dass der Gebrauch dieser dualen Organe weitgehend asymmetrisch erfolgt. Mit anderen Worten, wir benutzen eine Hälfte mehr als die andere. Die Kombination dieser Nutzungsstrukturen, der Spezialisierung und der Asymmetrie beeinflusst unser Allgemeinverhalten.

Innerhalb der beiden Gehirnhälften finden wir zwei Hauptstrukturen vor, die miteinander verknüpft sind. Diese beinhalten die beiden zerebralen Hemisphären, die über den "Corpus Callosum" miteinander verbunden sind, und die beiden Hälften des limbischen Systems, die über den "Hippocampus" verbunden sind. Sie sind die Verbindungen, die für die direkte Kommunikation der beiden Hälften des "cerebralen Systems" und des "limbischen Systems" verantwortlich sind.

Warum benutzt das HBDI® die Gehirnarchitektur als Metapher?

Im Gehirn herrscht eine hohe Arbeitsteilung, spezielle Bereiche sind für einzelne Aufgaben reserviert. Zum Beispiel existieren mehrere Sprachzentren (Wernicke, Broca), je nachdem ob wir es mit Grammatik, Wortwahl, Intonation usw. zu tun haben. Grundsätzlich besteht Spezialisierung (linke/rechte Großhirnhemisphäre) von Gehirnteilen. Die neuere Gehirnforschung hat erkannt, dass die Neuroplastizität des Gehirns es ermöglicht, dass sich das Gehirn selbst umstrukturiert, um Funktionen zu ersetzen, die infolge z.B. einer Verletzung von Gehirnfeldern ausgefallen sind oder wenn mit zunehmenden Alter kognitive Tätigkeiten in andere Gehirnareale verlagert werden. Die Lokalisationstheorie ist überholt. Da das HBDI® die Gehirnarchitektur lediglich als Metapher benutzt, berühren die Erkenntnisse über die Neuroplastizität des Gehirns die Aussagen des HBDI® nicht.

Warum möchte ich mehr Whole Brain denken?

Whole Brain® Thinking gibt Ihnen die Möglichkeit, beides, Ihre Arbeitsleistung und Ihre Kommunikation zu verbessern. Wie oft haben Sie ein Projekt oder eine Aufgabe beendet und sich danach gefragt: "Warum haben wir nicht an diesen Aspekt gedacht?" Oder aber "Warum kann ich mich mit dieser Person einfach nicht verständigen?".

Whole Brain® Thinking zu nutzen bedeutet, in der Lage zu sein, die Denkstilpräferenzen aller vier Quadranten einzusetzen. Dadurch können Sie jede Situation vergleichend und aus verschiedenen Sichtweisen betrachten. Als Ergebnis haben Sie dann tatsächlich "an alles" gedacht. Im Bezug auf Kommunikation bedeutet das, dass jeder Quadrant seine eigene Sprache als Ausfluss der ihm zugeordneten Denkstilpräferenzen besitzt.

Im Normalfall schalten wir ab, wenn jemand einen Sprachstil verwendet, mit dem wir Schwierigkeiten haben. Whole Brain® Thinking liefert den Rahmen dafür, "zuzuhören" und mit anderen "zu sprechen". Es erlaubt einem, "wirklich zu hören", was andere sagen, auch wenn diese eine "andere Sprache" sprechen. Sie können Ihre Ideen auf diesem Wege in der Sprache des Denkstils Ihres Gegenübers präsentieren. So werden Kommunikationswege geöffnet und freigeschaltet.

In welchen Situationen kann man Whole Brain® Thinking anwenden?

In jeder Situation, die einen umfangreicheren Gedankenprozess als den eines Quadranten mit dessen spezifischen Eigenschaften erfordert.

Es folgen drei Beispiele für häufige Anwendungen von Whole Brain® Thinking:

Entscheidungsfindung

Die meisten Entscheidungen profitieren von einem ganzheitlichen Gedankenprozess. Wir benutzen hierfür einen Ansatz, den man "walk around" nennt. Ein typisches Beispiel ist der Kauf eines Autos. Quadrant A-Denker schauen sich die Informationen vorzugsweise über die technischen Leistungen des Fahrzeuges im Internet an. Quadrant B-Denker lesen die Kundenberichte, um Daten zur Verlässlichkeit und zu praktischen Merkmalen des Fahrzeuges zu erhalten (z.B. Kofferraumgröße, Sicherheitsbewertung usw.). Personen aus dem C Quadranten fahren eine "Testrunde" mit dem Auto, um festzustellen, ob sich das Fahrzeug ihrer Wahl für sie "richtig anfühlt" und der D Quadrant-Denker wird sein Augenmerk auf ästhetische Merkmale, wie Farbe, Styling und Neuheiten eines Fahrzeugmodels richten.

Whole Brain® Thinking zu nutzen bedeutet, in allen vier Quadranten zu denken, was einem einerseits mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Entscheidungsfindung verschafft und andererseits unerwartete Überraschungen zu vermeiden hilft. Nur den Denkstil eines Quadranten einzusetzen, wird oft zu einem schlechteren Ergebnis führen. Stellen Sie sich eine Person vor, die ein Auto auf Grund seines Erscheinungsbildes, der Fahrweise und des Fahrgefühls kauft, dabei aber übersieht, die Größe des Kofferraums zu prüfen, und nach dem Kauf feststellt, dass die Golfschläger im Kofferraum keinen Platz haben!

Teambeziehungen

Die meisten Teams werden mit der Einstellung gebildet, von den Unterschieden der einzelnen Teammitglieder per Synergie zu profitieren. In vielen Fällen beeinträchtigen jedoch eben diese Unterschiede in den Denkstilen die Teamperformance.

Whole Brain® Thinking kann Teams dabei helfen, die Unterschiede zwischen einzelnen Teammitgliedern und die daraus resultierenden Folgen für das Team wahrzunehmen, Kommunikationsprobleme und Konflikte zu beseitigen und dann diese Unterschiede dafür zu nutzen, das Ideenpotenzial seiner Teammitglieder mit größerem Erfolg für die einzelnen Mitglieder und das gesamte Team einzusetzen.

Darüber hinaus kann ein Team, das seine Denkstilpräferenzen kennt, die Kommunikation mit anderen Teams und Arbeitsgruppen trotz unterschiedlicher Denkstilpräferenzen zum Vorteil aller deutlich verbessern.

Kommunikation

Ziel von Kommunikation ist in den meisten Fällen, eine Idee zu vermitteln, Informationen auszutauschen oder jemanden von etwas zu überzeugen. Wie oft haben Sie die frustrierende Situation erlebt, dass Sie versucht haben, jemandem etwas zu erklären und Ihr Gegenüber hat sie einfach nicht verstanden. Um sich effektiv zu verständigen, ist es wichtig, "die Sprache" und Denkweise der Person, mit der sie kommunizieren, zu verstehen.

Eine Whole Brain® Thinking Diagnose Ihrer Zuhörerschaft liefert Ihnen wichtige Informationen, damit Sie Ihre Sprache und Präsentation auf Ihre Zuhörer zuschneidern können. Sollten die Denkstilpräferenzen Ihres Publikums unklar sein, so nutzen Sie den "Whole Brain® Thinking-Ansatz", um sich in allen "Sprachen" auszudrücken. Dies vermindert die Gefahr von gescheiterter Kommunikation und verbessert die Aussicht darauf, dass Ihre Aussagen von Ihrem Publikum wirklich verstanden werden.

Ist Präferenz das gleiche wie Kompetenz?

Eine Präferenz für einen Arbeitsbereich oder für eine Tätigkeit und die Kompetenz, die nötig ist, diese Handlung oder Tätigkeit auszuführen, sind nicht das Gleiche. Am einfachsten ist es, sich ein Fach in der Schule vorzustellen, das sie wirklich gerne mochten. Ihr Interesse steht für Ihre Präferenz. Sich für etwas zu interessieren, bedeutet aber nicht unbedingt, dass sich daraus Fähigkeiten und Kompetenzen entwickeln, sondern zunächst einmal nur, dass Sie sich gerne gedanklich mit diesen Themen beschäftigen und dass Sie diese Aktivität positiv anregt.

Jetzt denken Sie an einen Themen- oder Aufgabenbereich, der Ihnen nicht zusagt oder den Sie sogar ablehnen. Stellen Sie sich vor, Sie treten eine Arbeitsstelle an, die gewisse Kompetenzen in einem solchen Bereich voraussetzt. Es wird Sie einige Mühe, also Energie, kosten, sich diese Kompetenzen anzueignen und es drängt sich die Frage auf, ob Sie dauerhaft an dieser Funktion erfolgreich sein werden. Wir entwickeln häufig Kompetenzen in Bereichen geringerer Präferenz, obwohl wir hierfür mehr Aufwand betreiben und mehr Energie einsetzen müssen als in den Bereichen, in denen unsere Präferenzen liegen.

Erfolgswege und Fallen

Tipps

  • Der erste Schritt ist die Auseinandersetzung mit den eigenen gedanklichen Prozessen. Denken Sie darüber nach, "wie Sie denken". Schauen Sie sich die Fälle genauer an, bei denen Sie "gedanklich stecken bleiben".
  • Schreiben Sie sich auf, welche Art von gedanklichen Aktivitäten Sie motiviert und welche Sie gedanklich "auslaugt". Planen Sie Ihre Tätigkeiten und seien Sie sich dieser Elemente bei der Planung bewusst.
  • Fangen Sie an, Ihre bevorzugten Quadranten zu definieren, indem Sie herausfinden, welche Art von Denken Sie am meisten befriedigt und interessiert.
  • Finden Sie heraus, wo und wie Ihre mangelnden Präferenzen Ihre Effektivität beeinträchtigen. Gibt es Tätigkeiten, die Sie vermeiden, verschieben oder bei denen Sie nicht die Leistung aufweisen, die Sie gerne erbringen möchten oder die von Ihnen erwartet wird.
  • Suchen Sie sich Hilfestellungen für diese Bereiche. Entweder Sie beschäftigen sich mit Ihren Denkstrukturen, um mehr Whole Brain zu agieren oder Sie lassen sich durch geeignete Personen helfen. Besuchen Sie Fortbildungen! Erarbeiten Sie sich neue Fähigkeiten! Aber bedenken Sie bitte: Wenn Sie keine Vorliebe für eine Tätigkeit besitzen, werden Sie kaum eine nennenswerte Kompetenz erwerben!
  • Üben Sie sich darin, mit den unterschiedlichen Quadranten zu arbeiten und tun Sie dies im Rahmen eines Hobbys oder einer Aktivität, die Ihnen Spaß macht. Wenn Sie beispielsweise gerne "Heimwerken", können Sie Ihren A-Quadranten ausbilden, indem Sie versuchen zu verstehen, wie ein Gerät funktioniert, ihren B-Quadranten stärken, indem Sie ihre Aufmerksamkeit auf Zeiteinteilung und Details richten. An ihrem C-Quadranten arbeiten Sie, indem Sie andere in Ihr Tun einbeziehen und ihnen beibringen, wie man eine bestimmte Tätigkeit ausübt. An Ihrem D-Quadranten üben Sie sich, indem Sie etwas Neues ausprobieren, andere Farben oder ein neues Design verwenden.


Fallen

  • Beschränken Sie sich nicht im Wesentlichen nur auf die Denkstile von einem oder zwei Quadranten. Beachten Sie bitte, dass wir alle Zugang zu allen vier Quadranten haben, auch wenn wir den Einen dem Anderen vorziehen!
  • Nehmen Sie bitte nicht an, Sie wüssten "auf Anhieb", wie andere denken. Überprüfen Sie diese Annahme zum besseren Verständnis. Stellen Sie Fragen aus unterschiedlichen Richtungen, um einen tieferen Einblick zu gewinnen.
  • Verwechseln Sie bitte nicht Kompetenz mit Präferenz, nur weil Sie annehmen, dass eine Person auf Grund ihrer Präferenzstruktur keine Kompetenz auf einem bestimmten Gebiet besitzen kann. Jeder kann sich Fähigkeiten in Bereichen geringerer Präferenz aneignen, um alltäglichen Herausforderungen gerecht zu werden.
  • Die Präferenzstruktur bietet keine Entschuldigung dafür, sich bestimmten Tätigkeiten zu entziehen. Es ist kontraproduktiv, sich nicht mit weniger bevorzugten Quadranten zu beschäftigen, wenn dies bedeutet, dass man seine Pflichten vernachlässigt oder bedeutsame Chancen nicht wahrnimmt.
  • Erkennen Sie bitte die Komplexität Ihrer Gehirntätigkeit. Verdeutlichen Sie sich bitte, dass Sie Zugang zu Denkstilen aller Quadranten haben.
  • Unterstellen Sie bitte nicht, nur weil eine Person Präferenzen in einem Quadranten besitzt, dass sie auf Grund dessen alle Denkstile, die diesem Quadranten zugeordnet werden, mit der gleichen Vorliebe benutzt. Vergessen Sie nicht, dass jeder Quadrant verschiedene Vorlieben beinhaltet und wir nicht für alle diese Denkstile Präferenzen besitzen. Beispielsweise muss eine Person, die ganzheitliches und intuitives Denken schätzt und anwendet, nicht unbedingt auch kreativ und künstlerisch sein.

 

Wie kann ich mein Whole Brain® Thinking verstärken?

Ein wichtiger Aspekt von Whole Brain® Thinking ist die Möglichkeit, sich in weniger bevorzugten Quadranten "auszustrecken". Eine sinnvolle Metapher ist, sich seine Präferenzen als etwas Elastisches vorzustellen, so als wären sie ein Gummiband, das man je nach Bedarf leicht von einem zu anderen Quadranten ausdehnen kann. Sich in anderen Denkweisen zu üben, sich gedanklich zu "dehnen", wird Ihren gedanklichen Horizont erweitern und Sie werden in der Lage sein, ganzheitlicher an Probleme, Entscheidungen oder Situationen heranzugehen. Beginnen Sie Ihr "Whole Brain® Thinking Stretching", indem Sie sich das Whole Brain® Modell ansehen und dann klären, welche der beschrieben Denkstile Sie am meisten herausfordern.

Welche Themen werden von Ihnen gerne vernachlässigt und wo geht Ihnen die Zeit und Energie aus? In welche Quadranten fallen diese Aufgabenbereiche und Tätigkeiten? Als nächstes überlegen Sie, zu welchen Tageszeiten Sie Ihre gedanklichen Hochs und Tiefs haben. Wenn Sie ein "Morgenmensch" sind, dann erledigen Sie Ihre Aufgaben am Morgen, wenn Sie sich fit dafür fühlen. Falls Sie ein "Abendmensch" sind, gehen Sie die Aufgaben, die Ihnen am wenigsten zusagen, später am Tag oder in der Nacht an, nämlich dann, wenn Sie sich auf Ihr gedankliches Hoch stützen können. Sie werden sehen, dass sich der Aufwand bei der Bewältigung besonderer Herausforderungen schon dadurch reduziert, weil Ihnen dafür mehr Energie zur Verfügung steht.

Eine weitere Möglichkeit, sich Denkstile anderer Quadranten zu bedienen, besteht darin, Personen zur Hilfe zu holen, die Vorlieben für die gefragten Denkstile besitzen. Verbringen Sie Zeit mit diesen Menschen und lernen Sie so, Situationen mit anderem Gedankenprozedere zu lösen! Falls Sie Schwierigkeiten haben, sich vorzustellen, wie der Denkstil eines Quadranten eine bestimmte Aufgabe lösen würde, so stellen Sie sich eine Person vor, die den Denkstil dieses Quadranten für Sie repräsentiert und fragen Sie sich: "Wie würde... mit dieser Situation umgehen?"

Ein anderer Weg, sich gedanklich zu "dehnen", besteht darin, Whole Brain® Thinking als geistiges Modell bei Ihren tagtäglichen Aufgaben und Projekten aktiv zu praktizieren. Beginnen Sie damit, sich zu überlegen: "Was muss ich tun, damit ich alle vier Quadranten einbeziehe?" Beenden Sie ihre Aufgabe, indem Sie sich nochmals vergewissern, dass Sie alle vier Quadranten bei der Lösung berücksichtigt haben. Beginnen Sie Ihre Tätigkeit mit Denkstilen aus den Quadranten, die Sie normalerweise gerne übersehen. Erstellen Sie ein Vier-Quadranten-Formblatt, teilen Sie dieses in vier Bereiche und schreiben Sie in jede Box die zugehörigen Arbeitsschritte. Je mehr Sie üben, desto routinierter werden Sie in der Handhabung der Denkstile der vier Quadranten.

Selbst wenn Sie natürlicherweise Whole Brain veranlagt sind, können Sie Ihr Whole Brain® Denken noch verstärken. Sie mögen zwar in einem konkreten Fall immer Denkstile aus allen vier Quadranten berücksichtigen, sind jedoch immer wieder mit einer Situation konfrontiert, die von Ihnen verlangt, noch tiefer mit Denkstilen eines einzelnen Quadranten einzusteigen. Berücksichtigen Sie bitte folgende Beispiele, sich intensiver mit einem Quadranten zu beschäftigen: Für den A-Quadranten vollziehen Sie eine gründliche Zahlenanalyse, zum B-Quadranten entwickeln Sie einen detaillierten Projekt- und Zeitplan, für den C-Quadranten regen Sie eine Diskussion zur Konfliktlösung an und schließlich erstellen Sie für den D-Quadranten eine langfristige Prognose über die nächsten 8 Jahre.

Ich habe von rechter und linker Gehirnhälfte gehört. Wie aber bekomme ich ein Whole Brain® Thinking?

Bei oberflächlicher Betrachtung besteht das Gehirn aus zwei Hälften und in diesem Rahmen scheint die klassische Zweiteilung rechts / links durchaus eine zutreffende Beschreibung der Struktur des Gehirns zu sein. Bei genauerer Untersuchung zeigen sich jedoch vier Teile anstatt zweier. Diese vier paarweise vorhandenen Teile bestehen aus den zwei cerebralen Hemisphären und den beiden Teilen des limbischen Systems. Die paarweisen Strukturen sind miteinander verbunden, die beiden cerebralen Hemisphären über den Corpus Callosum, die beiden limbischen Hälften über den Hippocampus. Es ist weitgehend bekannt, dass das menschliche Gehirn hoch spezialisiert ist.

Die Whole Brain® Thinking-Theorie weist spezielle Gehirnmodi nun den vier physiologischen Hirnstrukturen zu. Diese Zuweisung bildet die Basis des "Vier Quadranten Modells". Nachdem Dominanzen nur zwischen paarweisen Strukturen auftreten, haben wir die Grundlage für ein anspruchvolles und brauchbares Modell, das nicht nur aus dem linken und rechten Modus, sondern auch aus dem cerebralen und dem limbischen Modus besteht. Der cerebrale Modus besteht aus den zwei miteinander verbundenen cerebralen Hemisphären und der limbische Modus besteht aus den zwei miteinander verbundenen Hälften des limbischen Systems.

Datenerhebungen zeigen auf, dass es eine gleich hohe Anzahl von Menschen mit cerebralen und limbischen, sowohl links- als auch rechtshemisphärischen Ausprägungen gibt. Somit räumt uns das "Vier Quadranten Modell" die Möglichkeit ein, nicht nur zwischen linker und rechter Gehirnhälfte zu unterscheiden. Es erlaubt uns vielmehr weitere Denkstile zu unterscheiden, kognitiv / intellektuell, was die cerebrale Hemisphäre, und strukturiert / emotional, was die limbischen Präferenzen beschreibt.

Die Organisation des Gehirns und seine Physiologie sind Bestandteil seiner Ganzheitlichkeit. Das Gehirn ist so aufgebaut, dass spezialisierte Bereiche, die der Verarbeitung von Informationen dienen, mit anderen spezialisierten Gehirnteilen mit anderen Funktionen zusammenspielen. Nehmen wir dieses Bild, so sind wir keine einseitigen, sondern vielseitige Wesen. Das Organisationsmodell erklärt uns, wie das Wechselspiel zwischen den verschiedenen Gehirnmodi und Denkstilansätzen von Dominanzen und Präferenzen bestimmt wird.

Ich habe vom HBDI® gehört.
Welche anderen Anwendungen gibt es im Rahmen des Whole Brain® Thinking-Konzepts?

Bekannte Anwendungen des HBDI® und des Whole Brain® Thinking-Konzepts:

  • Denkstile
  • Lernstile
  • Textanalyse
  • Kreatives Problemlösen
  • Förderung an Kreativität
  • Design
  • Innovation
  • Information
  • Kommunikation
  • Lehren/Lernen
  • Berufswahl/Karriere
  • Veränderungsprozesse
  • Mit Veränderung umgehen
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Personalentwicklung
  • Kommunikations- und Informationsmanagement
  • Unternehmensklima
  • Unternehmenskulturanalyse
  • Unternehmensentwicklung
  • Organisationsentwicklung
  • Paar Profile
  • Team Profile
  • Teamentwicklung
  • Entwicklung der Interaktion in Gruppen und Teams
  • Zusammensetzung von (Projekt-)Teams
  • Effizienz / Effektivität
  • Potenzialanalyse von Top-Management-Teams
  • Führungskräfteentwicklung
  • Effektive Meetings & Entscheidungsprozesse
  • Bereichsentwicklung und Strategieumsetzung
  • Strategie & Leitbildentwicklung
  • Synergien
  • Coaching
  • Management-Coaching
  • Projektmanagement
  • Change Management
  • Marktpositionierung
  • Whole-Brain-Audit
  • Kundenorientierung
  • Mergers & Acquisitions
  • Vertriebs- und Verkaufseffektivität
  • Lieferantenmanagement / Customer Relationship-Management
  • The Business of Thinking-Programme

Ist Gehirndominanz die Folge genetischer Anlagen oder das Resultat von Erziehung / Sozialisierung?

Beides: Wir sind der Meinung, dass Erziehung / Sozialisierung den weit größeren Einfluss ausübt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber wir gehen davon aus, dass 70% unserer Persönlichkeit von Erziehung / Sozialisierung und 30% von unseren genetischen Anlagen geprägt sind. Es sind die tiefgreifenden Einflüsse von Eltern, Schule, Freunden, Arbeit und Lebenserfahrungen, die unsere geistigen Präferenzen formen. Diese leiten uns darin, was wir tun und wie wir es tun.

Wir betrachten diese Erkenntnis als hoffnungsvolle Perspektive, denn wenn wir unsere Lebensumstände verändern, können wir uns auch selbst verändern.

Sind der "Gehirndominanz-Ansatz" und das Whole Brain® Thinking-Konzept valide?
Welche Nachweise gibt es?

Das Konzept der Gehirndominanzen wurde mehrfach bewiesen. Zuerst durch Forschung und Experimente von führenden Wissenschaftlern in der Gehirnforschung wie Roger Sperry, Robert Ornstein, Henry Mintzberg und Michael Gazzanniga. Zweitens wurde es in hunderten von EEG-Experimenten, die Ned Herrmann persönlich durchgeführt hat, validiert, und drittens konnte man den Beweis aus den von Ned Herrmann geführten öffentlichen Vorführungen innerhalb von 15 Jahren entnehmen. Viertens dienen die wissenschaftlichen Studien von C. Victor Bunderson und James Olsen of Wicat sowie später die Studien von C. Victor Bunderson und Kevin Ho der Validierung des Modells. Parallel dazu experimentierten Schadty und Potvin an der Universität von Texas zu dieser Frage. Weitere Beweise stammen von mehr als 60 Dissertationen über das HBDI® und das Whole Brain® Thinking-Konzept.

Zusätzlich zu diesen wissenschaftlichen Studien gibt es viele Tausende Stimmen von Personen, die das HBDI® für besonders wertvoll und aussagekräftig für die Beschreibung und das Verständnis ihres persönlichen Lebens und ihrer Arbeitswelt halten. Wurde Teilnehmern die Frage gestellt, ob ihnen dieses Modell dabei geholfen hat, sich selbst, die Menschen, die sie kennen und die Erfahrungen, die sie gemacht haben, besser zu verstehen, so waren die Antworten durchwegs positiv.

Warum hat Ned Herrmann die Whole Brain® Thinking-Technologie entwickelt?

In seiner langjährigen Phase als bildender Künstler hat sich Ned Herrmann oft die Frage nach der Natur und dem Ursprung von Kreativität gestellt. Als Folge seiner Untersuchungen wurde ihm klar, dass die Quelle von Kreativität im Gehirn zu finden ist. Dieser "AHA"- Effekt führte ihn zum Whole Brain® Thinking-Modell und der Entwicklung des HBDI®.

Ned Hermann war Leiter der Führungskräfteentwicklung bei General Electric. Der Erkenntnis, dass das Gehirn als Kreativitätsquelle anzusehen ist, folgte schnell die Ansicht, dass unser Gehirn auch das Zentralorgan unseres Lernprozesses darstellt. Die beiden Tätigkeitsfelder Herrmanns als Künstler und Lehrer erlaubten es ihm, seine neugewonnenen Einsichten als Lehrer beim kreativen Whole Brain®-Lernen anzuwenden. General Electric unterstützte Neds Experimente und Anwendungen, die dann zur Entwicklung des Whole Brain® Thinking-Konzepts und des HBDI® führten.

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Erklärungen zu den Begriffen des Fragebogens

Analytisch

Dinge oder Ideen in Teile zerlegen, um Gesetzmäßigkeiten und Beziehungen zwischen Einzelteilen zu erkennen.

Aufbauen

Die unterschiedlichen Teile einer Idee oder eines Projektes so zusammensetzen (aufbauen), daß ein Ganzes entsteht.

Detailliert

Kleine und kleinste Bestandteile eines Sachverhaltes berücksichtigen und darauf Wert legen.

Dominierend

Sich gegenüber anderen durchsetzen und steuern wollen. Die Neigung, bestimmend auf Mitwirkende Einfluß zu nehmen.

Einfühlsam

In der Lage sein, die Gefühle anderer Menschen zu verstehen und dies kommunizieren zu können.

Emotional

Gefühle haben, die leicht erregt werden können und dieses auch zeigen.

Extravertiert

Stärker interessiert an Menschen und Dingen außerhalb des eigenen Ichs als an inneren Gedanken und Gefühlen. Offenbart leicht und gerne Gedanken, Reaktionen und Gefühle.

Faktisches Denken

Strenge, sich ausschließlich an Tatsachen orientierende Denkweise.

Finanziell

Kompetent in der Handhabung und Überwachung der rechnerischen Aspekte von Kosten, Budgets,Investitionen und ähnlichem.

Ganzheitlich

In der Lage sein, einzelne Sachverhalte in ihren gesamtheitlichen Zusammenhängen zu sehen, d. h. statt vieler einzelner Bäume den Wald zu sehen.

Implementieren

Umsetzen von Ideen, Projekten usw. in die Praxis.

Innovation

Erneuerung, Neuentwicklung.

Integrieren

Einzelne Sachverhalte in ein Gesamtsystem einbeziehen.

Introvertiert

Stärker interessiert an innerer Reflektion und Verständnis als an Menschen und Dingen außerhalb des eigenen Selbst. Zurückhaltend bei der Offenbarung von Gedanken, Gefühlen und Reaktionen gegenüber Anderen.

Intuitiv

Etwas gefühlsmäßig erkennen, ohne faktische Nachweise zu haben.

Konservativ

Neigung, am Althergebrachten festzuhalten.

Kontrolliert

Sich zurückhalten, seine Gefühle beherrschen.

Konzipieren

Selbst und selbständig etwas entwerfen, verfassen (z. B. Vorschläge, Ausarbeitungen, Pläne etc.).

Kreativ

Schöpferisch tätig sein, Ideen haben und diese auch gestalterisch verwirklichen.

Kreatives Schreiben

Gerne Gedanken schriftlich niederlegen; das beinhaltet auch das Schreiben von Briefen.

Kritisch

Sorgfältiges Prüfen und Bewerten, z. B. von Projekten oder Ideen.

Künstlerisch

Vorliebe oder Talent zum Malen, Zeichnen oder Bildhauern. Neigung zu ästhetisch-künstlerischer Gestaltung in unterschiedlichen Lebensbereichen.

Leser

Jemand, der viel und gerne liest.

Logisch

Nach Gesetzmäßigkeiten folgerichtig und schlüssig denken.

Mathematisch

Die Neigung, mit Zahlen und Daten umzugehen und sie verarbeiten zu können.

Metaphorisches Denken

Denken in Bildern und Gleichnissen.

Musikalisch

Musik selbst gerne spielen oder gerne hören.

Nadelarbeiten

Handarbeiten, wie schneidern, stricken,häkeln.

Originell

Ursprünglich, aber auch ungewöhnlich (z. B. bei Ideen).

Phantasievoll

Fähigkeiten zur Vorstellung von Dingen, die mit den Sinnen nicht erfaßbar sind oder in der Realität nicht existieren; Fähigkeit, Probleme auf eine neuartige Weise anzugehen.

Quantitativ

Neigung, Sachverhalte nach meßbaren Mengen zu betrachten und zu bewerten.

Räumlich

Die Fähigkeit, Dinge in Perspektiven und Dimensionen zu erkennen und zu verstehen und sie in Beziehungen zueinander setzen zu können.

Rational

Sachverhalte nicht gefühlsmäßig, sondern verstandesund vernunftmäßig sehen und bewerten.

Schreiben

Sich schriftlich klar ausdrücken und das auch gerne tun.

Sequentiell

Sachverhalte in eine Reihenfolge zergliedern und entsprechend behandeln, d. h. eins nach dem anderen erledigen.

Simultan

In der Lage sein, mehrere verschiedenartige Aufgaben gleichzeitig zu bearbeiten

Spirituell

Die Neigung, über die real beobachtbaren Zusammenhänge hinausgehend auch nicht wahrnehmbare oder übersinnliche Zusammenhänge zu sehen (geistig-seelischer Bereich).

Symbolisch

Ideen und Dinge durch Benutzung von Zeichen, Bildern und dergleichen verdeutlichen.

Technisch

Wissen aus dem Ingenieur- und naturwissenschaftlichen Bereich verstehen und anwenden.

Verbal

Flüssig sprechen können, sich gut ausdrücken können; die Fähigkeit, sich leicht verständlich zu machen.

Zwischenmenschlich

Beziehungen zu vielen und unterschiedlichen Menschen aufbauen und dauerhaft pflegen.

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